Anschluss finden
Präsentationen mittels Beamer laufen über den Mini DisplayPort, welcher noch ein zusätzliches Adapterkabel benötigt. Diese Methode ist zwar leistungsfähiger, jedoch in der Praxis auf Grund des zustätzlichen Adapters umständlicher. Positiv fällt auf, dass das Notebook quasi kaum einen Mucks von sich gibt. Selbst bei sehr langem Betrieb und hoher Leistung bleibt das MacBook angenehm leise.
Windows auf dem Mac
Für viele Benutzer ist die Option interessant, ein Windows-Betriebssystem parallel auf dem MacBook zu installieren. Software und Spiele, die nur unter Windows laufen, können somit auch genutzt werden. Die Installation lässt sich leicht und unkompliziert durchführen und erfordert kein Spezialwissen, da Apple längst gemerkt hat, dass diese Funktion für viele Käufer bedeutend ist. Mittels Bootcamp, das kostenlos im aktuellen Apple-Betriebssystem enthalten ist, kann z.B. Windows XP installiert und zwischen den beiden Betriebssystemen gewechselt werden, was im Test problemlos funktionierte. Durch das etwas andere Tastaturlayout des Apple Notebooks muss man sich am Anfang erst etwas eingewöhnen. Ob die Benutzung von Windows noch notwendig ist, muss jeder Benutzer für sich entscheiden; die Mac-typische Ausstattung in Form des großen Softwarepakets iLife ist jedenfalls vorbildlich und bietet von Anfang an ein großes Spektrum ordentlicher Software an.
Grafikchip von NVIDIA
Mit dem neuen Grafikchip verspricht Apple eine fünffache Geschwindigkeitserhöhung verglichen mit dem Vorgänger. Im Test erwies sich der Chip als recht passabel für Gelegenheitsspieler. Unter Windows konnten wir das schon etwas betagte Unreal Tournament 2004 mit höchsten Einstellungen spielen. Sogar Unreal Tournament 3 war trotz der hohen Anforderungen mit geringen Details und niedriger Auflösung spielbar. An dieser Stelle profitiert man von der starken CPU Leistung. Insgesamt erreichte das Notebook bei einem Benchmark mit 3DMark 2005 in der Standardeinstellung einen Wert von 4146 Punkten.
Mit einer sehr scharfen und hellen Darstellung kann der mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung betriebene Bildschirm glänzen. Anfangs hingegen etwas gewöhnungsbedürftig ist das aus Glas bestehende und daher spiegelnde Display. Nach ein paar Stunden Arbeit an dem Notebook gewöhnt man sich jedoch in der Regel daran und die Spiegelung fällt nicht mehr störend ins Auge. Insgesamt lässt sich das Display etwas weiter nach hinten klappen als sein Vorgänger-Modell.
- Einführung
- Licht
- Anschluss finden
- Fazit

