Riding Star 3

Testbericht: Reiten wie die Weltmeister


Positiv:  Negativ: 
- Übersichtlicher Turniermodus  - Nichts großartig Neues als Version 2 
- Verständliches Tutorial   

Es darf wieder geritten werden. Der dritte Teil der erfolgreichen Reitsportsimulation Riding Star ist erschienen und erlaubt es dem Pferdefreund die drei beliebtesten Disziplinen zu reiten. Wir sagen Ihnen, was sich gegenüber dem Vorgänger verändert hat und ob sich der Kauf lohnt.


Starte deine Karriere

Wie auch schon der Vorgänger, bietet das Spiel einen umfangreichen Karrieremodus, in dem man seine Fähigkeiten vom Anfänger bis zum Profi steigern kann. Jede der drei Disziplinen Springen, Dressur und Querfeldein, fordert ihre eigenen Fertigkeiten, die jeweils einem ausgewählten Pferd beigebracht werden müssen. Bevor das Training beginnen kann, hilft ein von Ludger Beerbaum kommentiertes Tutorial, die drei Disziplinen mit ihrer Steuerung kennen zu lernen. Im Training werden die Pferde an Geschwindigkeit, Kraft und Ausdauer bereichert. Hat das Pferd ein bestimmtest Level erreicht, kann das erste Turnier bestritten werden.


Springreiten Nichts abwerfen, sonst gibt es Strafpunkte

Pflege ist wichtig

Eine gute Pflege des Pferdes ist nötig, um dessen Wohlergehen zu gewährleisten. Mancher mag die Pflege der Pferde als Belohnung ansehen, ein anderer eher als Bürde. Wie dem auch sei; auch in dem dritten Teil von Riding Star gehört sie zu den Pflichten des Spielers um den Karrieremodus erfolgreich zu meistern. Von Hufe auskratzen, bis Wasser zu trinken geben, bekommt das Pferd die volle Packung, um bei den Turnieren bei Laune zu sein.


Pflege Die Fähigkeit "Gehorsamkeit" wird mit dem liebevollen Umgang des Pferdes erhöht

Was gibt’s neues

Für die Disziplin Dressur haben sich die Entwickler des Spieles etwas Neues ausgedacht. Der Spieler muss zwar noch wie bisher auf einem angezeigten Pfad entlanglaufen, die Spezialfiguren werden nun aber mit einem Zusammenspiel zwischen Maus und Tastatur gelöst. Diese müssen, wie von einem Indikator angezeigt, bewegt werden und vordern volle Konzentration um die vollen 10 Punkte für die Figur zu erhalten.
In einem sehr übersichtlichen Turniermodus kann der Spieler sofort einsehen, welche Turniere schon bestritten und welche Pokale abgeräumt wurden und stellt damit einen erfreulichen Kontrast zu der alten Version dar, die in der Sache nicht glänzen konnte.


Sonnenuntergang Beim freien Reiten darf der Spieler diesen Ausblick genießen

Fazit

Nur ein Jahr nach Erscheinen der zweiten Version kann das Spiel nicht das bieten, was ich von einer dritten Version erwartet hätte. Das Spielprinzip ist soweit geblieben und bietet nicht die Innovation, die eine neue Version haben sollte. Dennoch lohnt sich der Kauf für alle Riding Star Fans, da das Spiel in punkto Übersichtlichkeit und auch Ladezeit verbessert wurde, was zu mehr Spielspaß führt. Zudem hilft ein verständliches Tutorial Neueinsteigern, mit dem Spiel vertraut zu werden.


Testergebnis  Preis-Leistungsverhältnis  Preis 
Gut  Gut  29,99€ (Stand: November07) 

Publisher: dtp young
Entwickler:
Sproing
Homepage: www.ridingstar-game.de
Produkt kaufen: Amazon


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