 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Castle Strike |
|
|
|
|
|
Die Story
Auf dem weg nach Hause zu seiner Burg wird Ritter Thorwald von dem finsteren Alrich von Drachenfels und einer Hand voll Truppen überrascht. Sie greifen ihn an, doch er kann noch mit Mühen fliehen und will seinen Vater vor den Angreifern warnen. Aber als er gerade in der Burg ankommt, muss er mit ansehen, wie sein Vater von Alrich getötet wird. Dort beschließt Thorwald des Vaters tot zu rechen und beginnt einen „Rachefeldzug„ gegen Alrich und seine Truppen.
|
 |

|
|
|
|
|
|
Das Spiel
In dem Echtzeitstrategiespiel aus dem Hause Data Becker geht es hauptsächlich darum, eine Burg aufzubauen, diese mit Einheiten zu beschützen und des Gegners Burg zu zerstören. Um dieses in die Tat umzusetzen stehen einem eine Reihe von Einheiten und Kriegsmaschinerien zur Verfügung. Außer den Standarteinheiten wie Bogenschützen, Einhandkämpfer, Speerkämpfer oder Kundschafter gibt es noch eine Reihe von stärkeren Einheiten, die man aber erst durch upgrades in der Schmiede erforschen muss. Zu den stärkeren Einheiten zählen zum Beispiel ein mit einer durchschlagskräftigen Muskete bewaffneten Einheit oder ein Reiter mit einer sehr starken Lanze.
Spezialeinheiten
Zudem gibt es für jedes Volk Franzosen, Deutsche und Engländer Spezialeinheiten, die mit ihren speziellen Fähigkeiten und Stärken eine Schlacht zu deinen Gunsten entscheiden können. Die Deutschen können beispielsweise einen Zweihandschwertkämpfer bauen, der mit seinem riesigem Schwert verheerenden Schaden auf dem Schlachtfeld anrichtet. Die Engländer können einen Langbogenschützen ausbilden, der mit seinem großen Bogen auf die Distanz unschlagbar ist. Die Franzosen haben wiederum einen starken Paladin, der mit seinem dicken Plattenpanzer und seinem scharfem Schwert ein großer Vorteil ist. |
 |

|
|
|
|
|
|
Kriegsmaschinerien
Nicht vergessen sollte man aber auch die Kriegsmaschinerien, die als Verteidigung auf der Burg oder im Angriff unverzichtbar sind. Neben den Katapulten, Leitern, Belagerungstürmen und Rammböcken kann man in diesem Spiel riesige Kanonen bauen, die mit ihren Schüssen ganze Mauern einreißen.
Helden
Aber die wohl stärksten Einheiten sind die Helden, die mit ihrer hohen Energie und Schadenswirkung unverzichtbar sind. Der größte Vorteil bei den Helden ist, dass man mit ihnen andere Einheiten zu einem Banner zusammenfügen kann. Einheiten, die in einem Banner stehen erhalten, je nach Art des Banners, Pluspunkte in Energie, Ausdauer, Geschwindigkeit oder Rüstung. |
 |

|
|
|
|
|
|
Erfahrung
Jede Einheit sammelt bei tötung anderer Einheiten Erfahrung. Haben die Einheiten genügend Erfahrung gesammelt können sie ein Level höher steigen, dies wirkt sich wieder positiv auf Energie und Schaden der Einheit aus. Helden können sogar bis auf Level acht aufsteigen, was aber auch mehr Zeit und Erfahrung benötigt als bei Einheiten. Die Burgmauern und Türme können sehr einfach geplant und auf Knopfdruck gebaut werden. Als Zusatz kann man über dem Eingangstor dann noch zusätzlich Pechnasen anbringen, die den Angreifern einen heißen Empfang bereiten.
Das Dorf
Besonders gut gemacht ist, dass man bestimmte Gebäude, die sogenannten Dorfgebäude, nur vor den Burgmauern bauen kann. Da zu den Dorfgebäuden auch diese zum abbauen der Rohstoffe gehören, wird ein Angreifer zuerst die vor der Burgmauer liegenden Rohstoffquellen zerstören. Dies bewirkt, dass man als Angegriffener handeln muss, man kann sich also nicht in seiner Burg einbunkern, da die Rohstoffzufuhr dadurch gestoppt wird. Dies führt zu immer spannenden Kämpfen und man muss sich schlaue Strategien ausdenken.
Internet
Aber natürlich kann man auch Spiele im Internet oder Netzwerk gegen „reale„ Gegner bestreiten, was eine zusätzlich Herausforderung für sich sein kann, da man dort seine Strategien mit denen der Anderen messen kann.
|
|
|
|
|
|
Fazit
Die Story des Spieles ist, das wird man beim spielen merken, zu langweilig. Da die Geschichte bei solch einem Spiel aber nicht die Hauptsache ist, stört das hier nicht weiter. Die Zwischensequenzen sind teilweise zu schlecht gemacht, da die Personen nie etwas sagen, sondern sich nur bewegen und ein Sprecher erklärt die Situation. Sollte einem die Kampagne nicht zusagen kann man ja aber auch noch immer Einzelspiele gegen den Computer oder Freunde über Netzwerk bestreiten, was auf jeden Fall sehr viel Spaß macht. Der Sound und die Hintergrundmusik sind auch toll gemacht, da sie einen sehr gut in diese Zeit versetzen. Mein Fazit latet: Wer Spiele im stile von „Age of EmpiresII„, „Warcraft3„ oder „Stronghold Crusader„ mag sollte dieses Spiel auf jeden Fall gespielt haben, da es, wie mir scheint, eine Mischung aus alledem zu sein.
Gesamtnote: 3
Autor: Joachim Loge
|
|
|
|
|
|
_____________________________________________________________ Startseite
Copyright © by Online-Computermagazin.com, Januar 2005
|
|
|
Druckbare Version
|
|
 |
|
 |